Autorin  
  Der Eulennest Verlag schrieb unter anderem über Elisabeth Ortner:  
 
Die leidenschaftliche Gedichte-Sammlerin tut das, was sie gerne macht: Lieder und Gedichte schreiben über die Natur, die Menschen, über Begegnungen und die Liebe mit all ihren Licht- und Schattenseiten. Mal hochdeutsch, mal bayerisch – wie ihr gerade der Schnabel gewachsen ist.
Dass ihre "Botschaft“ bei den Zuhörern ankommt, hat Elisabeth Ortner bereits 1990 bei einem ersten Gedichte- und Liederabend in Eching am Ammersee erfahren. Dass sie allerdings etwas Besonderes sind und sogar aus dem Rahmen der "bayerischen Schwemme der Mundartgedichte" herausfallen, hat sie erst glauben wollen, als sie es aus dem Mund des Münchner Turmschreibers Franz Ringseis (Professor Neuhäusler) erfahren hat. Mit dieser Bestätigung und dem von der Qualität der Gedichte überzeugten EulennestVerlag entstand daraus das erste Buch "Und die Welt bleibt die Welt". Die Texte sind lebendig und humorvoll, mal leise, mal lauter, mal tiefsinnig, mal federleicht – und sie treffen immer mitten ins Leserherz.
Franz Ringseis
In dieser Zeit traf sie den bayerischen Mundartdichter Franz Ringseis, der in einem Brief zu ihren Gedichten sagte:
Ihre Gedichte gefallen mir sehr gut. Sie sind schon etwas Besonderes im Chor der bayerischen Stimmen. Erlebnis- und erfahrungsreich, stimmungsvoll und, wenn's Zeit ist humorvoll. Feine Beobachtungen sind oft dabei. "...daß Ihre Gedichte aus dem Rahmen der üblichen bayerischen Schwemme fallen. Ich kann mir denken, dass sie beim Publikum gut ankommen..." Franz Ringseis (Professor Dr. A. Neuhäusler, 1919-1997)
Und die Welt bleibt die Welt
Bayrisches und allerlei Anderes
  Autorin: Elisabeth Ortner
  erschienen im Eulennest Verlag, Landsberg
  ISBN 13 978-3-9809042-2-3
ISBN 10 3-9809042-1-9
  Preis: 8,90 Euro/inkl. MwSt. zzgl. Versand
 
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  Auszug aus "Und die Welt bleibt die Welt"  
Einfach ich sein
Frei wie der Wind sein
ungehindert ziehen
über Land und Feld
Samen des Guten verbreitend
für reiche Ernte in der Welt

Tief wie das Meer sein
verborgne Schätze tragend
mal ruhig, mal wild
wer sich auf die Suche begibt
reiche Belohnung findt

Heiss wie das Feuer sein
in Leidenschaft glühend
alles Unwichtige verbrennt
eingehüllt in Flammen der Gefühle
bis nichts Äußeres mehr trennt
 
Fest wie die Erde sein
behütet umsorgt
die, die ihr anvertraut sind
nährt, beschützt und bewacht
tröstet und wieget das Kind

Einfach ich sein
aus Erde, Wasser,
Feuer und Wind
es ist noch Platz,
komm doch herein
kannst einfach du sein
und keiner ist allein.
Elisabeth Ortner ist langjähriges Mitglied im "Freundeskreis der Turmschreiber".
 
  Auszug aus "Unser Dorf "  
So a Mannsbuid
Is so a Mannsbuid moi valiabt
wos der dann für Regista ziagt:
Mei Engale, mei liaba Schatz
du bist ja so a süaße Katz'
i traam vo dir, i denk an di,
wahnsinnig vor Liab bin i.
I mecht die bussl'n, mecht die herz'n
mecht grod alloa mit dir no scherz'n.
De scheena Aug'n, und deine Hoor
i find di einfach wundabar.
und streicheln mecht i di amoi
vo Kopf bis Fuaß und überoi.
Und d'Liab dat bei uns nia vageh'
denn grod mit dir, waar s'Leb'm erst schee.
Wos eahna eifoit ois, ma glabt es kam
s'kimmt oam selba vor, ois wia a Traam.
Doch nimmst das dann beim Wort, de Loder
na geht des oisse vui kommoda!
Denn host'n erst für di alloa
na is vorbei mit'm süaß'n Toa.
Er schwanzelt nimma um di rum
Liegt jeatz am Diwan in da Stub'm!
 
Weil, jeatz bist du diejenige, de schwanzelt
und ständig um eahm umatanzlt!
Bist recht kaputt, i konn's vasteh',
Du muaßt ja a in d'Arbat geh',
mogst ess'n glei, oda wos trinka
im Gart'n spuin dawei de Kinda,
soo fleißig bist, wenn i das sog,
wisst koan, den i no liaba mog!

10 Johr, oda no länga
bist du jeatz dro, mit'm liab sei kenna.
Deafst`n vawöhna, deafst'n pfleg'n
deafst'n frog'n, ob er dat wos meng.
Jed's Bussl muaßt da jeatza stehl'n,
und a de Streichelein - de fehl'n!
Wos so a Mannsbuid dir vaspricht in kurzer Zeit
deafst z'ruckgeb'm du, im Leb'm zu zweit.
Aba weil's hoit doch soo liab sei kenna
fangt unsa Herz glei o zum brenna,
und wiss'n dean ma, s'war do g'feit
gab's ned so vaflixte Mannaleit!*

*Dieses Werk von Elisabeth Ortner ist aktuell vergriffen.
Gerne informieren wir Sie über eine Wiederauflage.
 
  Auszug aus "Licht und Schatten" Herzensmosaik der Liebe  
Hexenspiel
Spürst du den Wind
der meine Gedanken zu dir trägt?
Hörst du in seinem Rauschen
die zärtlichen Worte flüstern?
All mein Sehnen und Verlangen
wehen zu dir - sanft und weich
fordernd und wild
bis du dich benommen
dem Hexenspiel überlässt - huuiih
und deine Sinne
eingefangen sind
vom Taumel der Gefühle.
Dieses Buch von Elisabeth Ortner kann auf Anfrage
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